
Wie ich zum Lachyoga kam
2006, während meines Philosophiestudiums, bin ich dem Lachyoga zuerst in einem Buch begegnet: „Laughter. A Scientific Investigation” von Robert Provine. Mich hat die Idee fasziniert, dass sich Glücksempfinden so einfach und in so kurzer Zeit hervorrufen lässt.
Also habe ich es ausprobiert: täglich rund zehn Minuten lachen (bzw. Lachlaute produzieren), über mehrere Wochen. Dass es tatsächlich schon nach weniger als zwei Wochen funktioniet hat, hat mich damals sehr überrascht.
Seitdem begleitet mich das Lachyoga. Erst als eigene Praxis, dann irgendwann auch als etwas, das ich weitergeben wollte.
Was ich mache
Ich gebe zertifizierte Lachyoga-Ausbildungen auf beiden Ebenen, Seminare für Unternehmen und Veranstalter, und leite den Lachclub Hanau. Mein Lachyoga-Zuhause ist der Main-Kinzig-Kreis mit Hanau, Bad Soden-Salmünster und Gelnhausen. Ausbildungen und Seminare gebe ich bundesweit, online und international.
Qualifikation
2012 – Lachyoga-Leiterin. Ausgebildet von Günther Stiewe und Anja Bilsing. Ein Erlebnis, das ich bis heute in Erinnerung habe und das viel damit zu tun hat, wie ich heute selbst ausbilde.
2015 – Lachyoga-Lehrerin. Ausgebildet von Angela Mecking, Egbert Griebeling, Gisela Dombrowsky und Gabriela Leppelt-Remmel.
2019 – Laughter Ambassador. Ernannt von Dr. Madan und Madhuri Kataria, den Begründern des Lachyoga.
2022 – Lachyoga-Master-Trainerin. Ausgebildet von Dr. Madan Kataria persönlich. Als eine von wenigen Master-Trainerinnen in Deutschland bilde ich gemeinsam mit Susanne Klaus jetzt selbst Lachyoga-Lehrer:innen aus, die wiederum Leiter:innen ausbilden dürfen.
Lachyoga weitergeben
Deutsche Lachyoga-Kongresse. 2019 habe ich unter der Federführung von Gabriela Leppelt-Remmel bei der Organisation mitgearbeitet und habe anschließend die Organisation der deutschen Lachyoga-Kongresse von ihr übernommen. Seitdem veranstalte ich die Kongresse.
2022 haben wir statt eines Kongresses das Studium Generale LYU auf die Beine gestellt. Es folgten die Kongresse 2024 und 2026. Für 2028 ist die GLYC in Vorbereitung: ein Kongress, der Lachyogis aus aller Welt zusammenbringt.
Lachtelefon. Ich habe das Lachtelefon und den zugehörigen Verein mitgegründet und bin 1. Vorsitzende des Vereins. Das Lachtelefon bietet Lachen am Telefon, kostenlos und anonym, getragen von Ehrenamtlichen in ganz Deutschland.
Lachpat:innen-Netzwerk. Ich begleite frisch ausgebildete Lachyoga-Leiter:innen im Main-Kinzig-Kreis und im Rhein-Main-Gebiet beim Start in die eigene Lachpraxis.
Worum es mir geht
Lachen verändert, wie Menschen einander begegnen – offener, friedvoller, auf Augenhöhe. Das lässt sich in einer Lachyoga-Stunde beobachten, und es wirkt darüber hinaus.
Deshalb gebe ich Lachyoga weiter: damit mehr Menschen es anleiten können, in ihrem Ort, ihrer Einrichtung, ihrem Team. Und deshalb arbeite ich an Formaten, die Menschen über Grenzen hinweg zusammenbringen, beim Lachtelefon genauso wie bei den Kongressen.